Helen Kampen | Lesung

Premierenlesung von Helen Kampen: „Leuchtturm, Lachs und Leiche“

Eine Reportage über Norderney kommt der umtriebigen Journalistin Amadea König gerade recht: Arbeiten auf der schönen Insel ist ja fast wie Urlaub. Als ihr Interviewpartner spurlos verschwindet, wird ihre Story erst richtig spannend, doch eine Leiche am Weststrand ändert die Situation grundlegend. Denn plötzlich befindet sich Amadea inmitten einer Mordermittlung mit dubiosen Verdächtigen – und in höchster Gefahr …

Helen Kampen

„Leuchturm, Lachs und Leiche“ (erschien Mai 2017)

Mordermittlungen im Familienurlaub
Wellenrauschen und Möwengeschrei kommen in Helen Kampens neuem Urlaubskrimi zwar auch vor, sind aber nur die atmosphärische Untermalung für eine packende Mordermittlung. Offiziell muss Kommissar Alexander de Vries den Fall lösen, der Leser begleitet aber meistens die Journalistin Amadea König bei ihren Nachforschungen. Real vorhandene Diskussionen um erhöhte Immobilienpreise auf Norderney sind mit dem Fall verwoben und sorgen für einen hohen Grad an Authentizität. Als Ausgleich führen spontane Aktionen der pfiffigen Amadea König immer wieder zu lustigen und abwechslungsreichen Situationen. Die lokalen Schauplätze und regionalen Spezialitäten werden unaufdringlich in den Kriminalfall eingearbeitet. Urlaubsfeeling garantiert!

Die Lesung findet am 8. Juni 2017, 19:30 Uhr in der Bibliothek im Conversationshaus statt.
Eintritt: VVK 8,- € / AK 10,- €
Die Karten sind in der Bibliothek erhältlich.

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Ursel Dörr | Malerei

Die Ausstellung mit Krafttier-Collagen von Ursel Dörr ist vom 15. April bis zum 5. Mai 2017 in der Orangerie im Conversationshaus zu sehen.

Wolf mit Birken

Rolf von Ursel Doerr

Wenn man Ursel Dörr fragt, warum sie malt, so sagt sie: „Malen erlebe ich als Heimkehr, Heimkehr zu mir selbst. Zu meinen Bildern, die in mir selbst verborgen sind und die ich im Außen entdecke.“ Malen ist Vielseitigkeit für Ursel Dörr und zeigt ihr rückblickend den Fluss der Zeit, einen Weg in die Tiefe des Seins von allem was ist und uns unsichtbar begleitet. Angefangen hat ihr Maler Weg mit der Begegnung ihrer ostpreußischen Heimat, die sie bereits mit 10 Monaten verlassen musste und erst im Alter von 43 Jahren bewusst erleben durfte. Sie fühlte sofort eine tiefe Verwurzelung zu diesem eindrucksvollen Land und beschloss spontan die mystische Landschaft Ostpreußens in Aquarell-Bildern festzuhalten.

Ursel Dörr

Mein Universum,  so beschreibt sie ihre Bilder. Sie zeigen einmal die Welt, die uns umgibt. Das Seelenvolle, das in ihr verborgen ist. Oder den Kosmos über uns, den sichtbaren und geahnten, in all seiner Unendlichkeit. Ihre innere Welt zeigt sich in ihren abstrakten Bildern. So versucht  sie ihre inneren Bilder, intuitiv und in der Meditation erfahren und gesehen, für den Betrachter erlebbar, bewusst und fühlbar zu machen. Das abstrakte Malen bedeutet für Ursel Dörr, Freiheit im Umgang mit Farbe, Form und Ausdruck. Aber auch Meditation über die Natur, an die Frage des Seins, an das Zusammenspiel der Dinge, die wir Welt nennen.  Alles Ursprüngliche und Poetische von Landschaft und Natur sind ihre Themen. „Kunst sollte nicht das Sichtbare wiedergeben, sondern sichtbar machen.“ So drückte sich Paul Klee aus und so sieht auch Ursel Dörr ihre Motivation in der Kunst. Dies wird auch in ihren abstrakten Bergbildern deutlich. Die das flüchtige Erleben, das Erinnern an gesehene Bergwelten ebenso darstellen, wie das Unsichtbare das im Inneren der Bergwelt ruht.

Rubens von Ursel Dörr

Ursel Dörr zeigt auch Tiercollagen. Fotos von Tieren, denen sie mit kräftigen, lebhaften Farben ein Umfeld schafft. Ihre Eigenheit unterstreicht und ihre Individualität umrahmt. In diesen Tiercollagen können Sie, wenn Sie in die Augen der Tiere schauen deren Seele entdecken und können mit ihr kommunizieren. Sie haben uns einiges zu erzählen und wollen uns Kraft, Halt und Zuversicht schenken. Einige dieser Gedanken findet man als Text an den jeweiligen Bildern. Ursel Dörr ist sich sicher, sie können noch viel mehr erzählen, wenn wir bereit sind den Tieren zu lauschen und ihnen zuhören. Wenn es uns gelingt, die Botschaft die sie ausstrahlen zu verstehen, können sie Krafttiere für uns werden. So können wir von ihnen lernen, dass die Schöpfung, das Göttliche, ausnahmslos in allem wohnt.

www.urseldoerr.de

Eine gelungene Lesung

Gefährliche Liebschaften

Am Donnerstag waren Sandra Lüpkes und Jürgen Kehrer bei uns, mit im Gepäck Kröten-Krimis, tanzende Hasen, Roxanne, die Kuh des Herrn Pastor und vieles mehr. Es war mal wieder ein toller Abend. Vielen Dank!